EMA-RSI Risk Pro
Ein robuster Trendfolge-cBot, der EMA-Crossover-Einstiege mit einem RSI-Stärkefilter und risikobasierter Positionsgrößenbestimmung kombiniert. Enthält Trailing Stop, Breakeven, Spread-/Zeitfilter und eine feste Obergrenze für maximale Lots, um Übergrößen zu vermeiden. Funktioniert bei liquiden FX, Indizes, Metallen und Krypto.
Hauptvorteile
- Risiko unter Kontrolle: Die Positionsgröße ergibt sich aus Eigenkapital × Risiko% und SL (in Pips). Eine Max Lots-Obergrenze verhindert übergroße Trades bei ungewöhnlichen Symbolen.
- Saubere Einstiege: EMA-Crossover erfasst Trendwechsel; RSI entfernt schwache Setups.
- Aktives Trade-Management: Trailing Stop und Breakeven laufen auf Ticks, um Gewinne zu schützen.
- Qualitätsfilter: Maximaler Spread und Handelszeiten vermeiden Perioden mit geringer Liquidität.
- Ausführungsdisziplin: Ein Trade pro Kerze eliminiert wiederholte Einstiege auf derselben Kerze und hält Backtests sauber.
- Einfache Einrichtung: Alle Parameter sind transparent und gut dokumentiert.
Funktionsweise
- Beim Kerzenschluss EMA-Bullen-/Bärenkreuz erkennen.
- Mit RSI validieren (≥ Kauf-Schwelle für Longs, ≤ Verkaufs-Schwelle für Shorts).
- Größe berechnen aus Risiko % des Eigenkapitals und SL (Pips) → Umrechnung in Einheiten, Begrenzung durch Max Lots.
- Marktorder mit SL/TP (Pips) platzieren.
- Bei Ticks Trailing Stop anwenden und SL auf Breakeven verschieben, sobald Gewinnschwelle erreicht ist.
Parameter
Strategie
- Schnelle EMA (Standard 12) – Schnellere Trendkomponente. Niedriger = reaktionsschneller, aber rauschiger.
- Langsame EMA (Standard 26) – Langsamere Trendkomponente; muss > schnelle EMA sein.
- RSI-Periode (Standard 14) – Standardmäßiger Kompromiss zwischen Rauschen und Verzögerung.
- RSI Kauf ≥ (Standard 55) – Mindest-RSI für Long nach Bull-Cross; für strengere Trends auf 60–65 erhöhen.
- RSI Verkauf ≤ (Standard 45) – Maximaler RSI für Short nach Bear-Cross; für strengere Shorts auf 35–40 senken.
Risiko
- Risiko % des Eigenkapitals (Standard 1,0%) – Anteil des Eigenkapitals, der pro Trade riskiert wird.
Beispiel: Eigenkapital 10.000; Risiko 1%; SL 30 Pips → Risiko ≈ 100 in Kontowährung. - SL (Pips) (Standard 30) – Stop-Loss-Abstand, der für Größenbestimmung und Orderplatzierung verwendet wird.
- TP (Pips) (Standard 60) – Take-Profit-Abstand; 0 zum Deaktivieren setzen.
- Trailing (Pips, 0=aus) (Standard 20) – Trailing-Abstand, sobald im Gewinn.
- Breakeven bei Gewinn (Pips, 0=aus) (Standard 15) – SL nach diesem Gewinn auf Einstieg verschieben.
- Max Lots pro Trade (Standard 0,50) – Feste Obergrenze für Ordergröße (Sicherheitsnetz).
- Debug-Größenbestimmung (Standard true) – Gibt die Größenberechnung (Eigenkapital, Risiko, Pip-Wert, Lots, Einheiten) im Log aus.
Filter
- Max Spread (Punkte) (Standard 30) – Blockiert Einstiege, wenn der Spread diesen Wert überschreitet (Punkte = (Ask–Bid)/TickSize).
- Long-Handel / Short-Handel (Standard true/true) – Jede Richtung aktivieren/deaktivieren.
- Startstunde / Endstunde (Server) (Standard 1–23) – Handelsfenster; unterstützt Übernachtbereiche (z.B. 22→6).
- Ein Trade pro Kerze (Standard true) – Maximal ein Einstieg pro Kerze; Signale werden auf geschlossenen Bars ausgewertet.
Sonstiges
- Label (Standard EMA_RSI_Risk_cBot) – Positionslabel für einfache Filterung/Mehrfachläufe.
Schnelle Voreinstellungen
FX Majors (H1/H4):
EMA 12/26 • RSI 14 • Kauf/Verkauf 55/45 • SL 30–40 Pips • TP 60–80 • Trailing 20–30 • BE 15–20 •
Risiko 0,5–1,0% • MaxLots 0,10–0,50 • MaxSpread 25–35 Punkte • Stunden 01–23.
Metalle (XAUUSD, M30/H1):
SL/TP um ca. 1,5–2× erhöhen; MaxSpread um 20–30% lockern.
Krypto (BTC/ETH, M15/H1):
RSI auf 60/40 verschieben; breitere SL/TP verwenden; Risiko ≤ 0,5%; Ein Trade pro Kerze = true beibehalten.
Hinweise
- Backtests über mehrere Zeitrahmen und Instrumente durchführen; SL/TP an die Volatilität anpassen.
- Mit konservativem Risiko % (0,25–0,5%) und Max Lots (0,10–0,25) beginnen; Debug-Größenbestimmung aktivieren, um Volumen zu überprüfen.
- Algorithmischer Handel birgt Risiken; vor Live-Einsatz gründlich im Demo- und Backtest testen.